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Alle Fragen rund um das Freizügigkeitskonto werden hier beantwortet!

Kategorie: Geschäftsfälle

Todesfall und Begünstigung

Es gibt immer noch eine Minderheit von Personen, die eine Begünstigtenerklärung bei ihrer Freizügigkeitsstiftung hinterlegt haben. Für Personen, die nur kurz die Freizügigkeitsstiftung als Parkplatz benutzen, bevor sie eine neue Stelle annehmen, geht das durchaus in Ordnung. Personen jedoch, die länger bei der Stiftung sind, ein gewisses Alter haben und möglicherweise in «atypischen» Familienverhältnissen lebt, empfiehlt sich sehr, sich zur Begünstigung Gedanken zu machen und möglicherweise eine Änderung zu verlangen.

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Begünstigungsordnung II

Im letzten Beitrag haben wir erwähnt, dass Pensionskassenreglemente Einschränkungen kennen können – insbesondere bei Lebenspartner.

Bei Freizügigkeitsstiftungen ist das nicht der Fall. Wann ist man also ein Lebenspartner im Sinne des Gesetzes und damit Begünstigter im Todesfall des versicherten Lebenspartners?

Das Gesetz sieht vor, dass man mindestens fünf Jahre zusammen ist. Das heisst NICHT, dass man zusammen wohnen. Man kann sehr wohl in anderen Wohnungen leben. Nicht mal in der gleichen Stadt oder Land muss man leben. Man muss „lediglich“ beweisen, dass man eine gemeinsame Partnerschaft gelebt hat. Also z.B. gemeinsam in die Ferien gegangen ist, finanziell füreinander geschaut hat etc.  Mehr Angaben im Alltag mit Tipps&Tricks finden Sie hier.

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Begünstigungsordnung

Besonders für Konkubinatspaare ist es wichtig, den Lebenspartner zu begünstigen. Dies muss der Pensionskasse und auch der Freizügigkeitsstiftung gemeldet werden. Unabhängig davon muss der Lebenspartner im Todesfall seine Lebenspartnerschaft im Sinne des Gesetzes nachweisen (mind. fünf Jahre gemeinsam gelebt zu haben).

Die Luzerner Zeitung hat einen entsprechenden Artikel hierzu verfasst.

Wichtig: das Pensionskassenreglement kann einschränkende Regeln festhalten (z.B. dass man in der gleichen Wohnung gelebt haben muss), da es sich um freiwillige Leistungen handelt. Dies ist bei der Freizügigkeitsstiftung nicht der Fall, da es im Gesetz so vorgesehen ist. Der Nachweis muss gleichwohl erfolgen.

Tod

Eine gute Vorsorgeplanung muss auch den Todesfall vorsehen.

Unter FAQ ist eine neue Kategorie „Todesfall“ eröffnet worden. Während einer Woche erscheinen hier diverse Beiträge rund um den Todesfall und die Vorgehensweise der Freizügigkeitsstiftung.

Dabei gilt es zu beachten, dass es Unterschiede zwischen Pensionskasse und Freizügigkeitsstiftung geben kann.

In der Freizügigkeitsstiftung erfolgt die Verteilung der Freizügigkeitsguthaben gemäss Art. 15 Freizügigkeitsverordnung:

Im Pensionskassenreglement kann es ebenfalls eine Verteilung geben, z.B. an Konkubinatspartner über den Art. 20a BVG, da muss aber nicht sein.

Häufig haben die Versicherten die Möglichkeit, eine gewisse personalisierte Verteilung der Pensionskasse mitzuteilen. Allerdings gilt dies nur für die entsprechende Pensionskasse. Tritt man einer Freizügigkeitsstiftung bei, muss auch hier durch die Begünstigtenerklärung die personalisierte Verteilung des Todesfallkapitals angegeben werden.

Achtung: bei einer Pensionskasse kann im Todesfall sowohl eine Rente als auch Kapital fällig werden. Bei einer Freizügigkeitsstiftung erfolgt in aller Regel nur eine Auszahlung des Kapitals.

 

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